Zwar älter,aber immer noch aktuell. Unser lieber Wolfgang.
So Long And Thx 4 The Fish
Wie aktuelle Untersuchungen ergeben, ziehen gerade Menschen mit ausgeprägtem politischen Interesse oder solche, die selbst politisch aktiv sind, Blogs oft den "herkömmlichen" Medien vor. Der Grund: In Blogs werden die News auch kommentiert.
Blogs werden in diesen Kreisen vor allem deshalb gegenüber der traditionellen Mainstream-Medienberichterstattung bevorzugt, da sie "in der Regel eine individuelle Meinung des Autors beinhalten oder wiedergeben und aktuelle politische Fragen ungeschönt aus allen möglichen verschiedenen Blickwinkeln diskutieren." Die Leser wissen, dass Blogger sehr oft eine bestimmte Meinung vertreten - und genau das interessiert sie.
Ein Grund für diese Tatsache ist das distanzierte Verhältnis der angesprochenen Zielgruppe zu Medien wie Radio, Fernsehen und Zeitung, aber auch "herkömmlichen" Online-Newsportalen:
Gerade Menschen mit ausgeprägtem politischen Interesse stehen den "klassischen" Medien oft skeptisch gegenüber und sind teilweise von diesen auch enttäuscht. Blogs, die das Geschehene
kommentieren und somit mitunter neue Sichtweisen ermöglichen, bieten eine Alternative. "Menschen, die politisch motivierter und aktiver sind, stehen den klassischen Mainstream-Medien
prinzipiell kritischer gegenüber als andere Bevölkerungsgruppen. Das Internet - insbesondere Blogs - bietet in dieser Hinsicht eine sehr gute Möglichkeit, seinem Interesse auch abseits der
massenmedial verbreiteten Inhalte nachzugehen", erklärt Florian Perlot, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Strategieanalysen (ISA) in Wien. Blogs bieten andere Einblicke als die Massenmedien, deren Inhalte
gerade im politischen Bereich oft wenig voneinander abweichen. Daher hoffen viele politisch Interessierte, durch die Lektüre von Blogs zu einer differenzierteren Sicht auf aktuelle Geschehnisse
kommen zu können.
Neben dem Vorteil der größeren Vielfalt und den durch die Kommentierung gegebenen Denkanstößen haben Blogs natürlich den Nachteil, dass sie keiner so strengen Qualitätskontrolle wie die herkömmlichen Medien unterliegen. Trotzdem schätzen überraschenderweise viele Menschen Blogs als glaubwürdiger ein. Zu diesem Ergebnis kam der US-Politikwissenschaftler Davis im Rahmen mehrerer Untersuchungen zum Thema politische Blogs. "Der Auffassung der politisch sehr motivierten Leserschaft zufolge sind Bloginhalte genauer als traditionelle Medienberichte", fasst Davis zusammen. Rund 30 Prozent der politisch sehr interessierten Leser sind dieser Ansicht, während lediglich acht Prozent das Gegenteil für richtig halten, also die herkömmlichen Medien als glaubwürdiger ansehen. Die große Mehrheit spricht in dieser Hinsicht mit 40 Prozent beiden Nachrichtenformen die gleiche Sorgfalt zu, was die Aufarbeitung politischer Themen betrifft. (Annika Kremer) (via pressetext, thx!)
Die Partei für Soziale Gleichheit (PSG) tritt am 7. Juni mit einer eigenen bundesweiten Liste zur Europawahl an. Ziel unserer Wahlteilnahme ist der Aufbau einer neuen Partei, die die arbeitende Bevölkerung Europas in die Lage versetzt, unabhängig von den etablierten Parteien ins politische Geschehen einzugreifen. Wir streben eine sozialistische Gesellschaft an, die den gesellschaftlichen Bedürfnissen Vorrang vor den Profitinteressen der Kapitalbesitzer einräumt. Der Europäischen Union – einem Werkzeug der großen Konzerne und Banken – stellen wir die Vereinigung Europas auf sozialistischer Grundlage entgegen.
Die Europawahl 2009 findet mitten in der größten weltweiten Wirtschaftskrise seit den 1930er Jahren statt. Die Industrieproduktion geht dramatisch zurück und die Arbeitslosigkeit steigt im Rekordtempo. Unter der Oberfläche braut sich ein gewaltiger gesellschaftlicher Sturm zusammen. Wir sehen unsere Aufgabe darin, einen solchen Sturm politisch vorzubereiten und in eine fortschrittliche Richtung zu lenken. Wir wollen die Grundlagen für eine sozialistische Massenbewegung legen, die die Macht des Kapitals bricht und Arbeiterregierungen errichtet.
Wir stützen uns dabei auf eine mächtige historische Tradition. Als deutsche Sektion des Internationalen Komitees der Vierten Internationale verkörpert die PSG die Kontinuität der trotzkistischen Bewegung, die den Marxismus unter den schwierigsten Umständen gegen den Stalinismus und die Sozialdemokratie verteidigt hat. Wir arbeiten eng mit der britischen Socialist Equality Party sowie Gesinnungsgenossen in ganz Europa, den USA, Asien und Australien zusammen.
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link zur PSG und dem kompletten Artikel
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